Die Pflegetipps unserer Floristen - So bleiben Ihre Blumen länger frisch

Eine saubere Sache

Wer einen Blumenstrauß gekauft oder geschenkt bekommen hat, wird ihn zunächst einmal in eine Vase stellen wollen. Dieses Gefäß sollte - ganz besonders innen - nicht nur sauber, sondern wirklich rein sein. Nur dann gibt man Bakterien, die häufig für ein vorschnelles Welken verantwortlich sind, keine Chance. Eine Geschirrspülmaschine leistet gute Dienste. Ist die Vase sehr kostbar oder aus anderen Gründen nicht spülmaschinengeeignet, ist Handarbeit angesagt. Ein paar Tropfen Chlor erleichtern das Reinigen.

Übrigens: Wer seine Blumen unbedingt in ein Metallgefäß stellen möchte, sollte einen Einsatz aus Glas oder Kunststoff nutzen.

Ihre Blumen bestens versorgt

Spezielle Frischhaltemittel haben sich bewährt, man sollte ganz besonders im Sommer nie auf diese Zugabe verzichten. Denn ein Frischhaltemittel versorgt Schnittblumen und Grün mit "Nahrung" und verhindert zudem das Bakterienwachstum.

Es kursieren hartnäckig eine ganze Reihe so genannter Hausmittelchen, wie etwa Kupferpfennige, Aspirintabletten oder reiner Zucker. Objektive Tests haben ergeben, dass all diese Dinge nichts nutzen oder zum Teil Schaden anrichten. Bitte verwenden Sie das Frischhaltemittel, dass Sie von Ihrem Fleurop-Floristen enthalten.

Ihr Strauß in Top-Form

Damit Ihr Blumenstrauß seine floristische Gestaltung behält, sollten Sie auf keinen Fall die Bindestelle öffnen. Geschlossen bleibt er länger in Form - ästhetisch wie konditionell.

Entfernen Sie ins Wasser ragende Blätter und einzelne, bereits abgeblühte Blumen. Diese würden sonst den natürlichen Prozess des Verwelkens beschleunigen.



Machen Sie einen guten Schnitt

Bevor die Blumen respektive der Blumenstrauß in die Vase gestellt wird, die Stielenden mit einem scharfen Messer schräg anschneiden. Eine Schere leistet hier keine guten Dienste, denn sie würde die Stiele zusammenquetschen, die Blumen können kein Wasser mehr aufnehmen.

Übrigens: wer gerne Zweige in die Vase stellt, sollte diese am unteren Ende keinesfalls mit einem Hammer bearbeiten. Das Zerspleißen galt früher einmal als guter Tipp, heute nutzt man für Verholztes besser eine Rosenschere oder ein scharfes Messer.

Strahlend schön im Schatten

Wichtig für lange Freude an den Schnittblumen ist auch ein optimaler Standort.

Ein Platz an der Sonne ist nicht so geeignet, weil die Blumen dort mehr Wasser verdunsten, als sie über den Stiel aufnehmen können. Folge ist ein schnelles Welken. Auch Zugluft tut den Blumen nicht gut. Am besten ist ein schattiges, leicht kühles Plätzchen.


Täglich eine Erfrischung

Besonders an warmen und heißen Tagen sollte man auf den Wasserstand in der Vase achten. Der kann sich nämlich rasant senken - Sommerblumen sind sehr durstig.

Gut wäre es, wenn Sie bei Hitze das Vasenwasser täglich erneuern, das Gefäß von innen vor dem Neubefüllen reinigen und auch das Frischhaltemittel nicht vergessen.


Obst ist nicht immer gesund

Reifes Obst ist für uns Menschen ein Genuß, nicht aber für Schnittblumen. Ihm entströmt nämlich Ethylen, und das sorgt auch für ein schnelles Reifen der Blumen - die Zeit bis zur gänzlichen Vergänglichkeit ist dann leider sehr kurz.

Übrigens: Auch wenn in der Nähe des Blumenstraußes intensiv geraucht wird, sorgt Ethylen für ein schnelleres Welken.